{"id":49,"date":"2018-07-25T12:52:25","date_gmt":"2018-07-25T10:52:25","guid":{"rendered":"http:\/\/zl4you.de\/?page_id=49"},"modified":"2026-09-10T15:07:18","modified_gmt":"2026-09-10T13:07:18","slug":"historie","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/zugleitung-duesseldorf.de\/index.php\/ueber-uns\/historie\/","title":{"rendered":"Historie"},"content":{"rendered":"<p class=\"zl-lead\">Die Geschichte der Zugleitung D\u00fcsseldorf beginnt lange vor ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1961. Sie erz\u00e4hlt von der Entwicklung des D\u00fcsseldorfer Karnevals, von wachsender Verantwortung rund um den Rosenmontagszug und von Menschen, die diese Aufgabe \u00fcber Jahrzehnte gepr\u00e4gt haben.<\/p>\n<h2>Die Anf\u00e4nge<\/h2>\n<p>1930 stand Albert Kanehl an der Spitze der \u201eVereinigten D\u00fcsseldorfer Karnevalsgesellschaften\u201c. 1936 legte er sein Amt nieder. Von 1936 bis 1948 war der Karneval in D\u00fcsseldorf verboten.<\/p>\n<p>1948 belebte Otto Kremer den Ausschuss wieder. 1955 war er Prinz der Stadt D\u00fcsseldorf, f\u00fchlte sich jedoch durch die doppelte Aufgabe \u00fcberfordert. Ihm folgte Walter Thierbach, der in seiner dreij\u00e4hrigen Amtszeit die Spannungen zwischen Lackschuh- und Volkskarneval entsch\u00e4rfen konnte. Anschlie\u00dfend bekleidete Hugo Cremer das Amt des Pr\u00e4sidenten beziehungsweise Vorsitzenden rund 13 Jahre.<\/p>\n<h2>Eine Aufgabe braucht Struktur<\/h2>\n<p>Schon damals galt es zu verhindern, dass Zuschauer beim Aufsammeln von Bonbons zwischen Zugmaschinen und Prunkwagen gerieten. Deshalb sollte jeder Verein zwei Mitglieder f\u00fcr diese Aufgabe stellen. Nach dem Zug herrschte jedoch h\u00e4ufig Unordnung, weil die Helfer kaum noch auffindbar waren.<\/p>\n<p>Als Karl Reismann, sp\u00e4ter liebevoll \u201eKarl der Gro\u00dfe\u201c genannt, die Pr\u00e4sidentschaft im Karnevalsausschuss \u00fcbernahm, wollte er die Abl\u00e4ufe besser organisieren. Ab 1958 \u00fcbernahm die KG \u201eOnger Ons 1952\u201c diese Aufgabe und stellte die Zugleitung.<\/p>\n<h2>Die Geburt der Zugleitung<\/h2>\n<p>Nach dem Rosenmontagszug 1961 wollten viele Beteiligte die Aufgabe nicht fortf\u00fchren: Arbeit und Verantwortung waren gro\u00df, und zum Feiern blieb kaum Zeit. Wilhelm Holzapfel sen., damals Pr\u00e4sident der KG Onger Ons, mehrere Vereinsmitglieder sowie Mitglieder des D\u00fcsseldorfer Camping-Clubs \u201eRadschl\u00e4ger\u201c erkl\u00e4rten sich bereit, die Aufgabe zu \u00fcbernehmen.<\/p>\n<p>Unter der Federf\u00fchrung von Karl Reismann trafen sie sich am 26. Oktober 1961 in der Gastst\u00e4tte \u201eRatinger Hof\u201c an der Ratinger Stra\u00dfe. Dort gr\u00fcndeten sie die \u201eKommission Zugleitung im Karnevalsausschuss der Stadt D\u00fcsseldorf\u201c \u2013 die Zugleitung war geboren.<\/p>\n<p>Die Gr\u00fcndung war mit der Satzung des Karnevalsausschusses vereinbar. Die Kommission arbeitete selbstst\u00e4ndig, war aber dem Rosenmontagszugleiter unterstellt. Um ihre Neutralit\u00e4t zu wahren, durfte kein Mitglied der Kommission eine leitende Position in einem D\u00fcsseldorfer Karnevalsverein innehaben. Wilhelm Holzapfel sen. wurde als erster \u201eChef\u201c der Kommission Zugleitung vom Rosenmontagszugleiter eingesetzt.<\/p>\n<h2>Wahlen, Wandel und Eigenst\u00e4ndigkeit<\/h2>\n<p>Nach dem Tod von Wilhelm Holzapfel sen. im Sommer 1967 ernannte der Rosenmontagszugleiter Heinz Reismann zu seinem Nachfolger. Sp\u00e4ter \u00fcbernahm G\u00fcnter Patzke das Amt des Rosenmontagszugleiters, musste es jedoch aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden nach wenigen Jahren abgeben. Fritz le Riche folgte ihm; zugleich endete nach elf Jahren die Zeit von Heinz Reismann als Chef der Kommission Zugleitung.<\/p>\n<p>1978 w\u00e4hlten die Mitglieder erstmals selbst den Chef der Kommission Zugleitung. Die Wahl fiel auf Gerd Raunitschke. 1979 l\u00f6ste sich der Karnevalsausschuss auf; an seine Stelle trat das bis heute bestehende Comitee D\u00fcsseldorfer Carneval. Fortan hatte die Kommission Zugleitung mit Rosenmontagszugleiter Horst Gensch und Wagenbauleiter Theo Undorf zwei direkte Ansprechpartner, blieb jedoch dem Rosenmontagszugleiter als Kommission des Comitees unterstellt.<\/p>\n<p>1980 stellte sich Gerd Raunitschke nicht erneut zur Wahl. Josef Niggenaber wurde zum neuen Chef gew\u00e4hlt und trat 1983 zur\u00fcck. In der anschlie\u00dfenden Jahreshauptversammlung entwickelte die Zugleitung ein neues Konzept: An die Stelle eines einzelnen Chefs oder Bosses trat ein ordentlicher Vorstand mit Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Schatzmeister und Schriftf\u00fchrer. Erg\u00e4nzt wurde er zun\u00e4chst durch einen erweiterten Vorstand mit zweitem Vorsitzenden, zweitem Kassierer und zwei Schriftf\u00fchrern.<\/p>\n<p>Die Mitgliederversammlung nahm dieses Konzept an. Dem gesch\u00e4ftsf\u00fchrenden Vorstand geh\u00f6rten Heinrich Holzapfel, Wilhelm Holzapfel und Horst Weidemann an. Mitte der 1980er Jahre beschloss die Jahreshauptversammlung, auf den erweiterten Vorstand wieder zu verzichten.<\/p>\n<p>Eine \u00c4nderung des Vereinsrechts machte sp\u00e4ter die Eigenst\u00e4ndigkeit gegen\u00fcber dem Comitee D\u00fcsseldorfer Carneval erforderlich. Die heutige Zugleitung e. V. 1961 wurde gegr\u00fcndet und beim Amtsgericht D\u00fcsseldorf eingetragen. Die Zugleitung war und ist kein Karnevalsverein: Sie engagierte sich f\u00fcr den Rosenmontagszug und den Wagenbau, hatte im Comitee jedoch zun\u00e4chst keinen Sitz und keine Stimme. Um notwendige Vorschl\u00e4ge besser einbringen zu k\u00f6nnen, beantragte sie 2003 die ordentliche Mitgliedschaft im Comitee D\u00fcsseldorfer Carneval. Der Antrag wurde angenommen.<\/p>\n<h2>Vorst\u00e4nde seit 2009<\/h2>\n<p>Die turnusm\u00e4\u00dfigen Vorstandswahlen vom 18. April 2009 f\u00fchrten zu einer neuen Aufgabenverteilung: Der erste Vorsitzende \u00fcbernahm zugleich die Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung, der zweite Vorsitzende zugleich das Amt des Schatzmeisters. Michael Faustmann und Wolfgang Becker wurden in ihren \u00c4mtern best\u00e4tigt; Martin Feyerabend wurde Schriftf\u00fchrer.<\/p>\n<p>Bei der Jahreshauptversammlung am 14. April 2010 legte Wolfgang Becker das Amt des zweiten Vorsitzenden wegen \u00dcberlastung nieder, blieb jedoch Schatzmeister. Die Mitgliederversammlung beschloss eine Satzungs\u00e4nderung: Der Schriftf\u00fchrer sollte \u2013 wie bereits fr\u00fcher \u2013 auch das Amt des zweiten Vorsitzenden bekleiden. Martin Feyerabend wurde zum zweiten Vorsitzenden gew\u00e4hlt und als Schriftf\u00fchrer best\u00e4tigt.<\/p>\n<p>Der Vorstand bestand nach der Jahreshauptversammlung 2010 aus Michael Faustmann als erstem Vorsitzenden und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer, Martin Feyerabend als Schriftf\u00fchrer und zweitem Vorsitzenden sowie Wolfgang Becker als Schatzmeister. Zwei Jahre sp\u00e4ter \u00fcbernahm Thorsten B\u00f6ck das Amt des Schatzmeisters; Wolfgang Becker wurde zur weiteren Unterst\u00fctzung in den Beirat des Vorstands berufen. 2015 schied Martin Feyerabend aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden aus der Zugleitung aus. Zus\u00e4tzlich wurden Wolfgang Becker und Karl-Reinhold M\u00f6hring in den Beirat berufen. Nicht zu vergessen sind der Zeugwart Nico Di Carlo und der Verpflegungsoffizier Wilhelm Scheidmann.<\/p>\n<h2>Der Vorstand heute<\/h2>\n<ul>\n<li><strong>Michael Faustmann<\/strong> \u2013 1. Vorsitzender und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer<\/li>\n<li><strong>Meinolf H\u00f6hler<\/strong> \u2013 2. Vorsitzender und Schriftf\u00fchrer<\/li>\n<li><strong>Frank Engels<\/strong> \u2013 Schatzmeister und F\u00fchrung der Gesch\u00e4ftsstelle<\/li>\n<li><strong>Klaus Kazmierski<\/strong> \u2013 Erweiterter Vorstand<\/li>\n<li><strong>Emil Janosch<\/strong> \u2013 Erweiterter Vorstand<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Geschichte der Zugleitung D\u00fcsseldorf beginnt lange vor ihrer Gr\u00fcndung im Jahr 1961. Sie erz\u00e4hlt von der Entwicklung des D\u00fcsseldorfer Karnevals, von wachsender Verantwortung rund um den Rosenmontagszug und von Menschen, die diese Aufgabe \u00fcber Jahrzehnte gepr\u00e4gt haben. 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